Die wunderbare Welt der Ramona D
  05.02. (die Erste) über dem Pazifik
 

Das wird der längste Tag meines Lebens; nicht nur bildlich gesprochen.

Nachdem wir wach sind und alles eingepackt haben, bringen wir unsere Koffer und Taschen zur Gepäckaufbewahrung, die eindeutig zu teuer ist. Eine andere Möglichkeit haben wir aber nicht, da wir den Tag noch nutzen wollen.

Wir laufen zum Sky Tower um Auckland mal von oben zu sehen. Der Sky Tower von Auckland ist das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre und trotz meiner Höhenangst will ich da hoch :-). Zuerst bringt uns der Aufzug auf eine Höhe von 220m. Man spürt deutlich, dass es ziemlich windig ist. Außerhalb des Gebäudes machen sie einige Touris bereit, den Tower auf der Außenplattform zu umrunden. Mir wird schon bei dem Gedanken daran schlecht. Nachdem wir einmal innen rumgelaufen sind und ich Fotos gemacht habe, geht es auf die untere Aussichtsplattform, deren Boden zum Teil aus Glas besteht. Ganz mutig stell ich mich drauf und mach ein Foto davon :-D

Schnell bringt uns der Aufzug wieder nach unten, wo wir noch einen Kaffee trinken und andere Menschen beim Sky Jump beobachten. Als wir zurück ins Hostel kommen, stellen wir fest, dass unsere Tassen, die wir ebenfalls in die Kiste "for free" gepackt hatten, nun ins Equipment des Hostels übergegangen sind. So war das nicht gedacht und wir schnappen uns die Tassen wieder um sie doch mitzunehmen.

Um 16 Uhr holt uns der Shuttle-Bus vor dem Hostel ab. Zum Glück hatten wir mehr Zeit eingeplant, denn der Fahrer fährt durch sämtliche Vororte um dort Leute aufzusammeln, die dann aber doch nicht da stehen, wo sie sollten. Es dauert also alles etwas länger als geplant, aber wir kommen noch rechtzeitig am Flughafen an. Unser Flug startet um 19:30 Uhr.

Nach dem Einchecken steht uns ein längerer Sicherheitscheck bevor. Die neuseeländischen Sicherheitsbeamte sind dazu verpflichtet, uns gründlich zu kontrollieren, da wir ja in die USA fliegen. Sie sind aber alle sehr nett und zuvorkommend und dadurch ist es auch nicht ganz so schlimm, die Taschen mehrere Male auszuräumen, die Kamera und den Laptop checken zu lassen und permanent die Schuhe aus-und anziehen zu müssen.

Einerseits freue ich mich auf San Francisco, andererseits bin ich wirklich traurig, Neuseeland zu verlassen. Es war ein einzigartiges Erlebnis und eine wunderbare Reise.

Nun sitzen wir hier im Flieger, der um 19:30 Uhr gestartet ist. Die kommenden 12 Stunden werden wir über dem Pazifik verbringen.

 
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